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Das Geld hängt an den Bäumen GmbH
Harkortstr. 79
22765 Hamburg

Telefon 040.22 64 57 01
Mobil 0174.338 61 03

E-Mail info@dasgeldhaengtandenbaeumen.de
Internet www.dasgeldhaengtandenbaeumen.de

 

Das Konzept von

„Das Geld hängt an den Bäumen“

Die Idee ist einfach, die Geschichte kurz: Äpfel, die überall an den Bäumen hängen bleiben, werden durch eine gärtnermeisterlich betreute Gruppe von Beschäftigten mit Behinderung geerntet und bei einer Slow-Food-Mosterei zu naturtrübem Direktsaft verarbeitet. Den Saft verkaufen wir im persönlichen Vertrieb an Firmen und Privatkunden. Der Erlös fließt zu 100% zurück in das Projekt und finanziert so die Arbeit unserer Mitarbeiter.

 

Unsere Entstehungsgeschichte

1. Orte der Inspiration

Sir Isaac Newton, der im Jahre 1665 unter einem Apfelbaum saß und die Entdeckung der Erdanziehung machte, fiel ein Apfel auf den Kopf. So sagt man. Der Apfelbaum als Ort der Inspiration, als Ort, Dinge in Ruhe zu beobachten.

2. Jan und sein Apfelbaum

Kaum 344 Jahre später fiel Jan unter dem heimischen Apfelbaum zwar kein Apfel auf den Kopf, aber etwas Besonderes auf:„Was um alles in der Welt soll ich mit so vielen Äpfeln anfangen?“ Und: Wenn die Erträge eines Baumes schon zu viel sind für eine fünfköpfige Familie, wie ergeht es denn Menschen, die den ganzen Garten voller Obstgehölz stehen haben?

3. Die erste Idee

Sehr schnell wurde klar: Unmengen von Obst landen jedes Jahr vom Baum direkt im Kompost. Irrsinn! Jans Idee: Statt das Obst vergammeln zu lassen, sollten Apfelspenden aus der Bevölkerung, von den Streuobstwiesen der Stadt Hamburg und in die Tage gekommener Obstbauern zu leckerem Saft verarbeitet werden. Verkauft man diesen, müssten doch eigentlich damit Arbeitsplätze zu schaffen sein?!

4. Unterstützung von der Körber-Stiftung

Gesagt, getan. Beziehungsweise Idee aufgeschrieben und bei der Körber-Stiftung im Rahmen der Initiative „Anstiften!“ eingereicht. Die renommierte Hamburger Stiftung fand unsere Idee gut und unterstützte den Firmenstart mit einer Spende von € 10.000,-. So konnten wir uns ein kleines (sehr kleines) Auslieferfahrzeug kaufen. So entstand auch gleich der erste Arbeitsplatz für den ersten festangestellten Mitarbeiter: Willkommen Andreas.

5. Die erste Ernte

Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Elbe-Werkstätten begann Jan, kostenlos Äpfel von Personen zu ernten, die selbst zu viele hatten. Die Idee begann die ersten Früchte zu tragen. Die Elbe-Werkstätten sind bis heute fester Kooperationspartner von Das Geld hängt an den Bäumen.

6. 500 wollen und 9000 bekommen…

Wo auch immer wir unsere Geschichte erzählten: Es schien so, als hätten viele auf uns gewartet. Die Äpfel endlich nicht mehr auf den Kompost werfen, sondern sinnvoll nutzen. Einem guten Zweck zuführen. Der Zuspruch und somit die Spenden aus der Bevölkerung waren so groß, dass wir aus den geplanten 500 Abfüllungen aus dem Stand 9000 Flaschen abfüllen konnten.

7. Sauleckerer Saft und ein Herz von einem Mann kennengelernt

Seit der ersten Stunde arbeiten wir mit dem Slowfood-Urgestein Uwe Engelmann. Der macht aus den gespendeten Äpfeln und jahrzehntelanger Erfahrung einen exquisiten Saft. Wir wissen nicht genau, wie er es immer wieder schafft, den leckersten Saft der Welt in Flaschen zu füllen, aber wir glauben, es ist einfach die reine Liebe zur puren Frucht.

8. Firmengründung

Im September 2010 wurde aus unserem Projekt eine GmbH. Gemeinnützig, versteht sich.

9. Und: Hallo Christian!

2011 las Christian in dem Magazin BrandEins über uns. Er war so überzeugt von dem Projekt, dass er seinen alten Job kurzerhand an den Nagel hängte. Seit dem ist er bei uns als zweiter Geschäftsführer in Teilzeit mit dabei.

10. Social Days

Im gleichen Jahr haben wir angefangen, mit Kindergärten und Hamburger Unternehmen gemeinsame Pflücktage zu organisieren. Bei diesen “Social Days” lernen Kinder oder Angestellte größerer Firmen, wie einfach soziales Engagement sein kann. Social Days führen wir gerne durch, schaffen sie doch Sichtbarkeit und Begegnungen von sehr unterschiedlichen Menschen, die sich im Alltag sonst eher nicht begegnen würden.

11. Aus Groß wird Klein

Unser Klassiker ist schlank, groß und wohlschmeckend: Apfelsaft in der 0,75l Flasche. Superlecker! Weil unsere Kunden immer häufiger nachgefragt hatten, haben wir uns dann 2011 entschieden, auch in kleine Flaschen abzufüllen. Etwas bauchiger im Design als die großes Schwester, aber ebenso wohlschmeckend. Mittlerweile stehen unsere kleinen Freunde nicht nur beim Bürgermeister auf dem Schreibtisch, sondern auch auf vielen Besprechungstischen Hamburger Firmen.

12. Noch mehr Geschmack.

Da wir unmöglich noch mehr guten Geschmack in unseren Apfelsaft hineinbekommen konnten, haben wir mit Uwe Engelmann an weiteren Säften experimentiert. Mittlerweile haben wir eine kleine Familie an wohlschmeckenden Säften im Programm. Alle auf Basis von Apfelsaft: Rhabarber, Johannisbeere, Holunder, Birne. Alles in Demeter-Qualität. Und immer noch gilt: Was die Natur uns schenkt kommt in die Flasche. Nichts anderes!

13. Unsere Fans beweisen Geschmack

Immer mehr neue Kunden interessieren sich für uns und unsere Produkte. Wir freuen uns über viele neue private Käufer, die Säfte entweder direkt bei uns kaufen, oder sie bei kleinen Cafés wie dem Mikkels und TIDE in Ottensen genießen. Selbst beim Delikatessenladen Mutterland warten unsere Säfte auf Kunden.

14. Messen und Märkte

Bei uns geht es um viel mehr als „nur“ Saft. Wir wollen Situationen schaffen, die selbstverständlich Menschen mit und ohne Behinderung miteinander verbinden. Messen sind ein guter Weg. Deshalb stehen wir auf Gourmet-Messen wie der Gastro-Vision und schenken unsere Säfte auf Foodmärkten aus. Oder wir werden dadurch geadelt, dass die Hamburger Landesvertretung in Berlin uns alljährlich zum Sommerfest einlädt, um unsere Idee einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

15. Das Glück hängt an den Bäumen

„Wir brauchen Pressefotos“, hieß es. „Zieht euch Klamotten an, in denen ihr euch wohlfühlt“. Was dabei herauskam? Kunst! Tobias Stäbler hat die so unterschiedlichen Facetten unserer Mitarbeiter mit so viel Gefühl und professionellem Auge eingefangen! Deshalb haben wir die Fotos kurzerhand auf Lebensgröße hochgezogen und eine Ausstellung gemacht: “Das Glück hängt an den Bäumen“.

16. Mama, die Hose passt nicht mehr…

Unsere kleine Firma wächst. Jeden Tag ein Stückchen mehr. Mal durch neue Säfte, mal durch einen weiteren Mitarbeiter oder durch größere Ernten, mal durch eine neue Etikettiermaschine. Für Büro, Lagerhalle und Etikettiermaschine brauchen wir immer mehr Platz. Deswegen mussten wir seit Gründung fast jedes Jahr umziehen. Gerade für unsere Mitarbeiter bedeutet das ständige Umgewöhnung.

17. Totschick

Wir mochten unsere Umhängeetiketten sehr gerne, aber leider waren sie nicht mit dem Lebensmittelrecht vereinbar. Also mussten neue Etiketten her. Dank unserer tollen Agentur Fork Unstable Media haben wir gleich ein neues Marken- und Erscheinungsbild dazu bekommen. Danke fork!

18. Eine richtig echte Etikettiermaschine

Aus Hessen kommt 2014 unsere neue Etikettiermaschine. Nun können wir endlich viele Flaschen am Stück etikettieren: Vorher wurden alle Etiketten mit einer Handmaschine aufgeklebt.

19. Apfelschorle

Im gleichen Jahr wurde es prickelnd und noch erfrischender. Nach einer Testedition von unserer Apfelschorle ist unser Fazit: Sie muss einfach ins Sortiment!

20. Jetzt ist Feierabend

Puhhh, nach fünf Jahren und sechs Umzügen haben wir nun auch längerfristig ein neues Zuhause gefunden. Die ständigen Umzüge haben uns so viel Kraft und Zeit gekostet. Wir sind jetzt in einer alten Halle am Altonaer Bahnhof. Hier machen wir es uns jetzt richtig schön!

21. Aus dem Frosch wurde eine wunderschöne Prinzessin…

Seit Ende des Jahres haben wir einen verwunschenen Oldtimer-Blumenwagen (Baujahr 1966) mit vielen helfenden Händen in ein Saftmobil verzaubert. Nun können wir auf Stadtteilfesten, Firmenevents und anderen Anlässen unseren Saft anbieten. Interesse? Dann melde dich bei uns.

22. „Scheiß Gelaber immer…“

Es ist ein großes Geschenk für jeden von uns miteinander arbeiten zu dürfen. Damit wir dieses Geschenk auch gut behandeln, tauschen wir uns regelmäßig darüber aus, was bei jedem von uns im Leben gerade passiert. Vom Ärger mit dem Vermieter bis hin zum anstehenden Urlaub. Oder wie Olaf sagen würde „Scheiß Gelaber immer!“

 

Unsere Produkte

Säfte aus Nachbars Garten

All unsere Säfte bestehen zu 100% aus Direktsaft. Deshalb enthalten sie garantiert keinen Zuckerzusatz, keine Ascorbinsäure oder andere Zusatzstoffe. Sie sind glutenfrei und durch die natürliche Trübung, die sonst mit Gelantine heraus gefiltert wird, auch für vegane Ernährung geeignet. Die Säfte bleiben zwei Jahre lang frisch. Lagere sie trocken und dunkel und trinke sie bei Raumtemperatur, dann schmecken sie am besten.

Unser Klassiker

Für den “Nachbars Garten”-Apfelsaft verwenden wir Äpfel von Streuobstwiesen in und um Hamburg, aus Umstellungsbetrieben und von Apfelbauern aus dem Alten Land. Schonend werden die reifen Äpfel  in der Slow-Food-Mosterei Uwe Engelmann zu unserem Klassiker verarbeitet. Natürlich ist der Geschmack unseres Saftes von der Apfelsorte abhängig – deswegen schmeckt er immer ein bisschen anders, aber vor allem immer gut.

Unsere Mischung

Ob mit Birne, Johannisbeere, Rhabarber oder Holunder – unsere Apfelsaftmischungen sind immer erfrischend und rund im Geschmack. Die Birnen ernten wir entweder selbst oder kaufen Bio-Birnen dazu. Johannisbeeren, Rhabarber und Holunder kauft unsere Slow-Food-Mosterei Uwe Engelmann in Demeter-Qualität und verarbeitet sie zu Direktsäften. Je nach Süße des verwendeten Obstes kann das Mischverhältnis leicht abweichen, damit ein angenehmer Mix entsteht.

Unsere Prickelnde

Unsere naturtrübe Apfelschorle enthält nur Äpfel von heimischen Streuobstwiesen und Wasser. Dabei nehmen wir den Namen „2 auf einen Streich“ ernst, denn mit jeder verkauften Flasche unterstützen wir den Verein Viva con Agua de Sankt Pauli e.V., der Menschen weltweit einen Zugang zu sauberem Wasser verschafft. Jeder eingenommene Cent schafft also Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung und hilft Menschen, ihren Durst zu stillen.