Apfelernte

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So funktioniert's

Ziel unseres Projekts ist die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung und andere «soziale Randgruppen» auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Die Idee, wie dies geschehen kann, ist einfach, die Geschichte kurz: Äpfel, die überall an den Bäumen hängen bleiben, werden durch eine gärtnermeisterlich betreute Gruppe von Beschäftigten mit Behinderung geerntet, bei einer Slow-Food-Mosterei zu naturtrübem Direktsaft verarbeitet. Diesen verkaufen wir im persönlichen Vertrieb an Firmen und Privatkunden, finanzieren so die Arbeit der Beschäftigten mit Behinderung.

Wir verwenden häufig sehr alte Sorten, die es eher selten zu kaufen gibt. Neben den von der zehnköpfigen Gruppe selbst geernteten Äpfeln erhalten wir großzügige Obstspenden und kaufen auch Ware von Umstellungsbetrieben auf. Die Äpfel für unseren Saft kommen aus einem Umkreis von maximal 35 Kilometer rund um Hamburg.

Das zweite Geschäftsfeld der im September 2010 gegründeten, gemeinnützigen Das Geld hängt an den Bäumen GmbH ist der Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau). Hier arbeiten wir höchst professionell und mit hoher Kundenzufriedenheit für viele Hamburger Unternehmen und Privatpersonen. Wir bieten von Rasenmähen und Beetpflege über Laubarbeiten und Heckenschnitte bis hin zur Dauerpflege von großen Betriebsgrundstücken sämtliche Arbeiten an und verfügen selbstverständlich über alle gängigen Maschinen. Während unser Schwerpunkt auf händischer Arbeit liegt, bieten wir in Kooperation auch alle weiteren Arbeiten rund um Garten und Landschaft an.

Wir folgen immer dem Bild einer humanistisch-sozialen, ökologischen und trotzdem betriebswirtschaftlich-sinnvollen Grundhaltung. Wir verwenden ungenutzte beziehungsweise vergessene Ressourcen und entlasten unser Sozialsystem, weil wir Menschen in den ersten Arbeitsmarkt führen wollen, die häufig keine eigene Perspektive haben. Selbst das Holz aus unseren Außeneinsätzen trocknen wir und verkaufen es als Kaminholz.

Die Projektidee wurde mehrfach ausgezeichnet. Zum Projektstart 2009 mit dem «Anstiften!»-Preis der Körber-Stiftung, 2010 mit dem Preis der Initiative des Bundespräsidenten «Deutschland – Land der Ideen» und in 2011 mit den Preis «Die Verantwortlichen» der Robert-Bosch-Stiftung,
denn: Das Geld hängt an den Bäumen!

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