Svenja Weber ist seit 2015 Geschäftsführerin bei "Das Geld hängt an den Bäumen"

„Das Geld hängt an den Bäumen ist für mich eine Herzensangelegenheit. Die Arbeit mit Mitarbeitern von so großer Vielfalt ist auf der einen Seite eine Herausforderung, macht aber in erster Linie viel Spaß und gibt viel zurück. Es gibt mir eine große Motivation mit Simon, Samuel, Olaf und den anderen das tägliche professionelle Chaos zu bewältigen.“

Als Geschäftsführerin hat Svenja eine große Verantwortung, denn 22 Mitarbeiter haben Fragen, wünschen sich Hilfe, Rechnungen müssen bezahlt, Kunden und Förderer gewonnen werden und nicht zuletzt will jeder am Ende des Monats sein Gehalt auf dem Konto sehen.

Sie ist eine Self-Made-Frau und als Älteste von vier Geschwistern weiß sie, was es bedeutet den Hut aufzuhaben. Bei einer Hochschule, Filmproduktionen und der Beratung von Start-Ups machte Svenja die Erfahrung, dass Menschen häufig mehr können, als man ihnen zutraut. Gleichzeitig gilt, es Mitarbeiter in ihren Stärken zu fordern und zu fördern, die Schwächen zu erkennen, um so einen Arbeitsplatz zu schaffen, der nicht nur sinnvoll für den Menschen, sondern auch für das Unternehmen ist.

Vitamin B ist Svenjas Droge, denn ohne die richtigen Kontakte geht es nicht. Sie ist in Business-Netzwerken aktiv und wenn sie bei unseren Veranstaltungen dabei ist, geht sie auf die Menschen zu und erzählt in ihrer sympathischen Art, was unseren Saftladen ausmacht. Ein bisschen Stolz ist dabei, denn es ist auch Svenjas Leistung, dass es uns bei „Das Geld hängt an den Bäumen“ gut geht. In Svenja Leben gibt es nicht viele Leute, mit denen sie noch nicht über Apfelsaft geredet hat.

 

Nicht zuletzt ist das Leben als zweifache Mutter eine gute Ergänzung für diesen anspruchsvollen Job. Wir sind alle große Kinder und das Projekt ist Svenjas Baby. Fairness, direkte Kommunikation und Interesse für das Individuum sind die Grundlage bei Erziehung und Personalführung.

Svenja ist sich nicht zu schade die Geschirrspülmaschine auszuräumen, auch wenn sich ein Berg Arbeit auf dem Schreibtisch auftürmt und der Sohn in fünf Minuten aus der Schule abgeholt werden muss. Sie ist eine von uns, deshalb mögen wir sie und tuscheln nicht hinter ihrem Rücken, sondern sagen ihr direkt, was uns nicht gefällt.

Unsere Chefin ist unverzichtbar, das war schnell  klar, aber sie weiß auch, dass die Hütte nicht abbrennt, wenn sie zwei Wochen in Frankreich ist.

Vielleicht wäre es manchmal gut, sie würde ein bisschen loslassen  und nicht die Nacht durch arbeiten, aber es gibt wenig unter „sehr gut“ mit dem Svenja bei ihrer Arbeit zufrieden ist.

Wir sind:

Nach- haltig

Bei uns bleibt nichts liegen. Wir nutzen Obst, das sonst ungenutzt bliebe. Und machen Saft, den alle genießen können.