Toll, ein anderer macht’s?

Wir folgen eher dem Motto: „Einer für alle und alle für einen.“ Bei uns bedeutet Team: Zusammenhalt, Solidarität und gegenseitige Hilfe. Der Einzelne ist genauso wichtig wie das Unternehmen und das wirkt sich aus. Wir haben eine flache Hierarchie, es gibt Aufgaben, aber keine Befehle. Wer nicht weiter weiß, fragt einen Kollegen.

So fühlt sich jeder gut aufgehoben und erkennt, er ist mitverantwortlich für den Erfolg. Dieses Vertrauen der Gruppe in den Einzelnen sorgt für große Motivation und Sorgfalt bei den Mitarbeitern. Jeder macht mal einen Fehler, der meistens schnell wieder behoben ist.

 

Der Saftladen

Die Kollegen aus unserem Kerngeschäft sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Die Vielfalt der Aufgaben macht es nötig, dass jeder genau weiß, wofür er zuständig ist. Wir machen mehr als nur Saftverkauf. Es gehören Kommunikation mit Partnern und Förderern, Verwaltung, Recherche, Controlling und strategische Planung genauso dazu wie Marketing, Web- und Social-Media-Inhalte, Fundraising und Buchhaltung. Svenja und Jan haben hier den Überblick.

Bei der Lagerhaltung und Etikettierung wissen Andreas, Simon und Samuel genau Bescheid, sorgen dafür, dass die Ware immer rechtzeitig zum Kunden kommt und die Kisten in Reih‘ und Glied stehen.

Wir greifen uns gegenseitig unter die Arme und wenn einer fehlt steht der Laden nicht still. Seit 2009 machen wir diese Arbeit und man kann sagen: Wir kennen uns aus.

Wir sind bunt gemischt, mit Stärken, Schwächen,  Behinderungen und Talenten.

 

Die Gärtner

Gartenbau ist unser zweiter  Geschäftsbereich. Wir haben Mitarbeiter gesucht und gefunden, die genauso bunt, verrückt und einzigartig sind wie der Rest der Gruppe, jedoch gibt’s einen bedeutenden Unterschied: Die Gärtner sind den ganzen Tag draußen und können anpacken!

Das macht Spaß, bringt Muckis und ist gesund, aber es kann auch ziemlich anstrengend sein, z. B. wenn’s regnet, schneit und man durch den Matsch waten muss. Mit Herzblut und Motivation überstehen unsere grünen Kollegen auch diese Phasen und werden belohnt, wenn die Sonne scheint und die Blumen blühen.

André, Karen, René, Bene, Matteo, Dariusz und die anderen haben verschiedene Hintergründe: Behinderung, Migration, Obdachlosigkeit oder fehlende Ausbildung, sie hatten’s schwer, aber Das Geld hängt an den Bäumen gibt allen eine Chance. Wir wissen genau, sie legen sich ins Zeug und arbeiten hart. Es ist klar, sie kriegen nichts geschenkt, aber gute Arbeit wird belohnt.

Unser grünes Outdoor-Team ist vielseitig: Es schneidet Gras und Hecken, pflegt Beete, fällt Bäume und sammelt Müll. Wenn das Wetter zu schlecht ist, gibt’s auch drinnen genug zu tun, denn auf der faulen Haut liegen wollen sie nicht. An solchen Tagen werden die Geräte gewartet, die Autos und die Halle geputzt  oder man nimmt Säge und Hammer in die Hand und baut Stühle, Tische und Zäune. Egal ob Winter oder Sommer, es wird nicht langweilig und im Büro freuen wir uns, wenn mal Leben in der Bude ist.

Bei vielen Unternehmen wird von 9:00  bis 17:00 gearbeitet, aber zum Mähen und Schneiden müssen sie früher los. Spätestens halb 8 sitzen alle im Auto und fahren zum Einsatz, aber ausgenutzt werden sie nicht. Wenn sie nicht pünktlich zurück sind, gibt’s an einem anderen Tag früher Feierabend.

Nach Möglichkeit können die Mitarbeiter  selbst wählen, was sie machen, doch am schönsten ist die Abwechslung. Bei regelmäßigen  Meetings werden die Einsätze besprochen und jeder kann seine persönlichen Anliegen vortragen. So fühlen sich alle gut aufgehoben.

Wir wollen noch mehr Leuten die Möglichkeit geben in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen, deshalb helft uns! Wie erfahrt ihr hier.

Projekte:

Unsere gute Seele: Nancy Menk