Unser österreichischer Lausbub ist seit 2019 im Team

Benni ist unsere Frohnatur aus Österreich. Er ist 19 und bei Stade auf dem Land aufgewachsen und kommt jeden Tag aus Horneburg mit der Bahn zu uns in die Firma. Kennengelernt haben wir ihn über persönliche Beziehungen, denn er ist adoptiert worden von Maikes Bruder, einem Sozialpädagogen.

Vor zwei Jahren hat Benni bei einer Ernteaktion als Freiwilliger geholfen, und das hat ihm so einen „saumäßigen Spaß“ gemacht, dass er gern fest bei Das Geld hängt an den Bäumen arbeiten wollte. Und seit Sommer 2019 gehört er nun zu unserem Team und ist mega happy darüber.

Benni ist angestellt bei den Elbe-Werkstätten und hat bei uns einen ausgelagerten Arbeitsplatz. Er arbeitet im Garten- und Landschaftsteam und kümmert sich hervorragend um die Bodenbearbeitung von Flächen auf Streuobstwiesen, um sie für Blühwiesen und zusätzliche Bäume vorzubereiten und um das Wachstum der Bäume zu fördern. Während er anfangs noch von unseren professionellen Gärtnern angeleitet wurde, macht er das heute nahezu selbständig und kann auch bei Kunden vor Ort selbständig die Beschaffenheit des Bodens feststellen und entsprechend bearbeiten. Er kennt sich bestens aus mit Traktor, Seilwinde, Anhänger und allem, was an Gerätschaften und Arbeitsschritten nötig ist, um Böden genau das zu geben, was sie brauchen. Benni ist vielseitig interessiert und mit ganzem Herzen für die Erhaltung der Natur im Einsatz. Er weiß viel über die Verschmutzung der Meere, und wer mit ihm spricht, merkt schnell, dass er weit über den Tellerrand hinaus denkt. Er hat einen verschmitzten Lausbuben-Humor und hilft gern und überall, wo er kann – z.B. auch bei unserem Bienen-Meister Markus, wenn mal wieder neue Nisthilfen gebaut werden.

Am meisten Freude macht es Benni, dass es so viele unterschiedliche Aufgaben im Gartenbereich gibt. Und dass er supernette und coole Kollegen hat 😎 Privat interessiert er sich für die Natur und Landwirtschaft und er liebt Fahrradfahren und die Feuerwehr. Er hat zu Hause zwei Hunde, eine Katze und noch zwei Brüder, das heißt, auch nach der Arbeit gibt es noch reichlich zu tun 😉 Deshalb hat Benni ein schönes Ritual eingeführt, um nach der Arbeit abschalten zu können: Wenn er im Bahnhof ist, kauft er sich eine eiskalte Cola am Kiosk. Und während der Bahnfahrt trinkt er die dann und denkt darüber nach, was er an dem Tag alles geschafft hat. Das macht ihn glücklich und zufrieden. Anschließend gibt’s noch ein kleines Nickerchen. Und schon ist er in Horneburg. Für so einen entspannten Übergang von der Arbeitszeit in die Freizeit brauchen manche Menschen ein Leben lang. Merke: Von den Jüngsten gibt es noch viel zu lernen! Schön, dass du da bist, Benni!

Wir sind:

Nach- haltig

Bei uns bleibt nichts liegen. Wir nutzen Obst, das sonst ungenutzt bliebe. Und machen Saft, den alle genießen können.