Wieso, weshalb, warum? Was ist eigentlich "Das Geld hängt an den Bäumen"?

regional. sozial. nachhaltig

Wir ernten mit gesellschaftlichen Randgruppen  ungenutztes Obst-oder wie wir sagen: mit vergessenen Menschen vergessene Ressourcen. Unterstützt werden wir dabei von Ehrenamtlichen, Freunden und Förderern unserer Idee. Die helfen uns nicht nur bei der Ernte, sondern auch mit großzügigen Obstspenden. Daraus lassen wir unsere naturtrüben Säfte und Schorlen herstellen. Das einzige Extra in der Flasche ist eine große Portion Liebe.

Jede verkaufte Flasche, jeder getrunkene Schluck hilft uns, Arbeitsplätze für vergessene Menschen zu schaffen. Sozialversicherungspflichtig, am ersten Arbeitsmarkt. So ist unsere gemeinnützige GmbH zu einer Familie von über 20 Mitgliedern gewachsen.

Unsere Äpfel


Neben privaten Obstspenden und gelegentlichen Zukäufen bei regionalen Händlern bewirtschaften wir mittlerweile eigene Pachtflächen und Streuobstwiesen mit überwiegend historischen Sorten. Unsere besonderen Sorten lesen sich wie aus einem Märchenbuch: Finkenwerder Herbstprinz, Notarisappel, Juwel aus Kirchwerder, Prinz Albrecht von Preußen, Rosa Claußen, Schöner aus Haseldorf, Roter Münsterländer, Seestermüher Zitronenapfel, Jakob Lebel, Horneburger Pfannkuchen, Biersterfeld Renette, Dithmarscher Paradiesapfel, Goldparmäne, Groninger Krone, Grahams Jubiläumsapfel, Ingrid Marie, Dülmener Rosenapfel, und viele andere.

Unser Team

Vielfalt ist uns wichtig. Das gilt für Menschen und für den Geschmack unserer Säfte.

Zu unserem Team gehören Menschen mit Autismus, Gehörlosigkeit, Sehschwäche, Entwicklungsstörung, Migrationshintergrund, chronischen Krankheiten, ehemalige Langzeitarbeitslose und Obdachlose und Menschen ohne Berufsausbildung. Sind Ungeduld und Pedanterie Handicaps? Dann hat jeder eine Behinderung. Jeder unserer Mitarbeiter ist individuell, jeder hat seine Stärken und Schwächen, eins haben alle gemeinsam: Wir sind ein bisschen verrückt und dabei glücklich.

Eine Heimat ist Das Geld hängt an den Bäumen für alle. Wir wissen, wir können uns auf einander verlassen und ziehen an einem Strang. Allen ist klar: Ohne die anderen geht es nicht.

Unsere Ernteflächen

Wir haben in und um Hamburg zahlreiche eigene Wiesen und Flächen auf den wir ernten dürfen. Sie liegen im Wasserschutzgebieten, an Deichen und auf anderen ökologisch hochwertigen Flächen. Eines haben alle gemeinsam: Es wird nicht gedüngt und gespritzt, stattdessen betreiben wir Pflanzenschutz mit Vögeln, Mardern und anderen heimischen Raubtieren, die dafür sorgen, dass unsere Pflanzen nicht angeknabbert werden und Parasiten sich nicht ausbreiten können.

Jedes Jahr kommen neue Bäume hinzu und sorgen dafür, dass die Biodiversität steigt und die grüne Lunge des Nordens sich vergrößert. Unsere Flächen bieten auch Platz für Erholung der Menschen.

Wir arbeiten eng mit der Imkerin Frauke zusammen und bilden uns selbst in der Bienenzucht weiter, denn eines ist klar: Ohne Insekten gilbt’s keine Äpfel. Ein wunderbarer Nebeneffekt: Honig aus unserer Obstmischung ist einmalig.

Die Bienen kommen besonders gerne zu uns, denn der Tisch ist reich gedeckt: Zwischen den Bäumen pflanzen wir großzügig Wildblumen die die Tierchen lecker finden. Im Norden ist’s ja immer warm und die Sonne scheint, deshalb bieten wir ein Paradies für Insekten.

Neben Bienen sind auch andere Kleintiere sind herzlich bei uns eingeladen. Die Zimmer in den Insektenhotels sind kostenlos. Einzige Bedingung: Die Gäste sollen Schädlinge fressen und unsere Bäume nicht beschädigen sondern die Blüten bestäuben.