Die ESA vermittelt und betreut einige unsere Mitarbeiter.

Nähen, Tischlern, Gärtnern, Lernen, Pflegen, Kochen, Helfen. Eigentlich gibt’s bei der ESA alles was eine Stadt braucht. Die Apfelsaftherstellung fehlt vielleicht, aber dafür sind ja wir da. So entstand eine Symbiose, die unser Verständnis repräsentiert. Denn bei der Stiftung dreht sich auch alles um Menschen mit Behinderung und Randgruppen. Mehrere Mitarbeiter haben vorher dort gearbeitet und sind jetzt bei unserem Saftladen, denn unser gemeinsames Ziel ist: Raus aus der Werkstatt und rein in den ersten Arbeitsmarkt!

Bei den Freunden aus Alsterdorf können wir sicher sein, dass motivierte Menschen zu uns kommen, denn hier werden gemeinsam mit den Menschen mit Unterstützungsbedarf die nächsten Schritte individuell geplant. Und dort ist man froh, dass man noch mehr Menschen den Weg in die Mitte der Gesellschaft geebnet hat. Wir freuen uns auch immer wieder über die Zusammenarbeit bei Aktionen. Der Spruch ist abgedroschen, aber er passt perfekt: Gemeinsam sind wir stark!

Andy ist ein gutes Beispiel, er war lange dort beschäftigt, dann kam er zu uns und hat sich so gut weiterentwickelt, dass wir ihn eingestellt haben. So ging es auch mit Marcel, beide sind die, die auch die schwere Arbeit in den Wettern machen, sich sehr selten krankmelden müssen und den anderen helfen. Man merkt, dass die Vorbereitung zur Eingliederung bei der Stiftung Alsterdorf perfekt umgesetzt wird.

Auch Iwan, der erst seit kurzer Zeit bei uns ist, gärtnert fleißig wie eine Biene, er hat sich schnell eingearbeitet. Es ist gut, dass er Erfahrung aus dem Gartenbereich mitbringt, denn so kommt er gut mit und man muss nicht viel erklären.

Die Stiftung Alsterdorf ist mit über 6000 Mitarbeitenden eine der größten Sozialeinrichtungen Hamburgs. Sie leistet großes für die Stadt und Menschen mit und ohne Behinderung. Es hat einige Vorteile für die Klient*innen der Stiftung in einer Werkstatt zu arbeiten.
Das Ziel ist auch hier keine Rundumversorgung, sondern dass die Menschen die Verantwortung für sich selbst übernehmen und so werden sie dazu angehalten Mut zu haben und sich ein eigenständiges Leben zuzutrauen.

Die Arbeit in der Werkstatt hat auch Nachteile: Es ist schwer möglich ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das Gehalt geht nicht weit über das Arbeitslosengeld hinaus und dadurch ist man in der Freizeitgestaltung eingeschränkt.

Man wird schnell abgestempelt als „Behinderter“ obwohl man vielleicht nur eine kleine Einschränkung hat (so wie eigentlich jeder 😊), aber das Schicksal gerade einmal nicht mitgespielt hat.

Die riesige Vielfalt an Gewerken der Stiftung ermöglicht es den Klienten sich zu orientieren. Unser Kollege Marcel arbeitete erst in der Schweinezucht, hat sich dann aber entschieden als Gärtner weiterzumachen. Für uns ein großer Gewinn, denn er weiß auf unseren grünen Baustellen wie der Hase läuft.

Liebe Stiftung Alsterdorf, wir freuen uns, dass wir mit euch ein Superteam bilden und wären glücklich, wenn unsere Zusammenarbeit noch lange weiterläuft.

Wir sind:

Nach- haltig

Bei uns bleibt nichts liegen. Wir nutzen Obst, das sonst ungenutzt bliebe. Und machen Saft, den alle genießen können.