Samuel ist seit 2011 Teil des Teams.

Samuel ist 1983 geboren und schon viele Jahre an Bord unseres Saftladens. Anders als bei seinen vorherigen Arbeitgebern und Kollegen fühlt sich Samuel bei uns pudelwohl:

„Ich mag hier alles, vor allem, dass man sich gegenseitig unterstützt und ich ständig etwas Neues lernen kann.“


Samuel wurde wegen seiner Hautfarbe ebenso gemobbt, wie wegen seiner Arbeitsgeschwindigkeit. Bei uns läuft es etwas anders:

Wenn etwas nicht gleich klappt oder verstanden wird, dann erklären wir es eben ein zweites Mal. So, wie wir es immer und mit unserem ganzen Team machen. Und so, wie es eigentlich überall sein sollte.

Der zusätzliche Aufwand ist es uns wert, denn jeder soll eine Chance bekommen.

Samuel stählt seinen kräftigen Körper gerne in der Mucki-Bude, wo er auch die Kraft rauslassen kann, die sonst in Auseinandersetzungen mit seiner Umwelt landen würde… Er  ist bei uns für das Lager zuständig, erntet Äpfel wie ein Weltmeister und unterstützt Andreas bei der Auslieferung unserer Säfte. Ein paar Mal pro Monat hilft er auch bei unseren Gärtnern.

Im Lager kontrolliert es seinen „eigenen“ Bereich. Hier kann er die Abläufe mit Etikettiermaschine, Kärcher und Gabelstapler organisieren. Er kennt sich aus wie in seiner Westentasche, obwohl er meistens Kapuzenpullis trägt. Die Geräte gehorchen ihm auf’s Wort und wenn etwas falsch  läuft, ist mit ihm nicht gut Kirschen essen. Wir nehmen es mit Humor und meistens  ist Samuel freundlich und zuvorkommend, denn er weiß, seine Arbeit wird geschätzt und hat einen Sinn. Er hilft gerne, wenn jemand nicht zurechtkommt und macht auch Dinge, die nicht zu seinem Bereich gehören.

Wir spekulieren manchmal über sein Privatleben, denn mit Till redet er über Mafia-Fantasien, die fast klingen als wären sie wahr. Wir glauben nicht, dass er krumme Dinger dreht, sondern eher, dass er außer Etikettieren sich auch gute Krimis ausdenken kann.

Wir möchten mehr Menschen wie Samuel helfen, deshalb brauchen wir eure Spende! Wie das geht seht ihr hier.

Wir sind:

Nach- haltig

Bei uns bleibt nichts liegen. Wir nutzen Obst, das sonst ungenutzt bliebe. Und machen Saft, den alle genießen können.