Unsere Ernteaktion haben wir diesmal mit "Wi mook dat!", dem Aktionstag Hamburger Unternehmen für gemeinnützige Projekte, durchgeführt. Wir waren in den Vier- und Marschlanden unterwegs und hatten vollen Erfolg!

TKE – Heute war es wieder soweit: Wir haben die nächste Charge Äpfel von den Bäumen geholt.

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Partner des Social Days war die Stern-Wywiol Gruppe. 10 Führungskräfte des Unternehmens tauschten die Büroarbeit mit körperlicher Arbeit beim Apfelpflücken.

Außerdem kamen von f & w fördern und wohnen ein paar Leute aus der Reha-Einrichtung in Sachsenwaldau.

Diesmal ging es um Früchte von einer Streuobstwiese. Die Ernte auf einer derartigen Fläche ist etwas komplizierter als die Arbeit auf dem Obsthof.

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Was ist anders? Man braucht vor allem zwei Hilfsmittel: eine große Plastikplane und einen Teleskoparm um die höheren Äpfel zu erreichen.

Die Vorbereitung fällt etwas kürzer aus, denn das Saftmobil ist diesmal nicht dabei. Jan Schierhorn stellt die Mitarbeiter und das Projekt „Das Geld hängt an den Bäumen“ vor und erklärt, dass z. B. die reifen Äpfel leicht aus den Bäumen fallen und man die anderen doch hängen lassen solle.

Los geht’s zur Ernte. Eimer in die Hand und auf zu den Bäumen. Einige Teilnehmer sehen ein bisschen aus als wären sie fehl am Platz. Mit einem Bauhelm zur Apfelernte? Ja, den brauchen wir, denn zuerst werden die Äste mit Hilfe des Teleskoparms geschüttelt.

Der Gärtner zeigt uns, wie man mit dem auf bis zu 6 Meter ausgefahrenem Teleskopstab die richtigen Äste schüttelt. Bloß nicht die Äste abreißen, denn nächstes Jahr wollen wir auch wieder reichlich Obst sammeln.

Die Äpfel fallen aus dem Baum auf die Plastikplane und eben auch auf den Kopf des Schüttlers, deshalb der Helm.

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Arbeitsteilung ist das Gebot der Stunde. Als nächstes sammeln die Teilnehmer die Äpfel vom Boden und sortieren gleich Beschädigte aus. Blätter, kleine Äste, Insekten und Würmer bleiben natürlich auch liegen.

Sobald die Sammeleimer voll sind werden sie mit der Schubkarre zu den Schütten gefahren. Das Gelände ist leider etwas unwegsam, deshalb müssen die großen Behälter weiter entfernt stationiert werden.

Aber auch das läuft wie am Schnürchen bei so viel hoch motiviertem Personal. Ein Baum nach dem anderen wird geschüttelt und die Äpfel werden aufgelesen.

Möchte man jedoch die Eimer in die Schütten auf dem Anhänger entleeren, muss man zuerst an Olaf vorbei. Er ist für Qualitätssicherung zuständig und achtet genau darauf, dass sich kein schlechter Apfel einschleicht. Denn ein faulender Apfel kann alle aus dem Behälter anstecken. Bei so vielen Äpfeln auf einmal hat er viel zu tun.

Die ganze körperlicher Arbeit lässt die Freude auf das Mittagessen steigen. Bei Pizza und natürlich „Nachbars Garten“ Saft lernt man sich besser kennen und tauscht Erfahrungen aus.

In der Vorbereitung der Aktion wurde natürlich nicht vergessen die lokale Presse zu informieren. Frau Schwirten von der Bergedorfer Zeitung schaut sich genau an was da abläuft und schließlich interviewt sie Jan, der gerne noch einmal über das Projekt plaudert. Gutes tun und darüber reden.

Am Nachtmittag ist nicht mehr so viel Arbeit übrig, die letzten Bäume sind bald abgeerntet und wir können auf eine große Ausbeute an Äpfeln schauen. Zwei Fahrzeuganhänger randvoll mit Äpfeln werden zunächst ins Lager gebracht und anschließend in die Mosterei zu Herstellung unseres leckeren Getränks.

Wir sind:

Nach- haltig

Bei uns bleibt nichts liegen. Wir nutzen Obst, das sonst ungenutzt bliebe. Und machen Saft, den alle genießen können.